In den letzten Tagen war ich überwiegend  im Gebet – nein, nicht um den Willen des Vaters zu erkennen, sondern Seinen Willen zu tun!

Ich denke oft dass viele Menschen den Willen des Vaters kennen, doch es gibt einen inneren Widerstand wenn es darum geht diesen dann auch zu tun.

Ich möchte kurz mitteilen was mir ins Herz kam als ich wieder die Geschichte der beiden Brüder im Weinberg las.

„Ein Mensch hatte zwei Söhne, und er trat hin zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh heute hin, arbeite im Weinberg!  Der aber antwortete und sprach: Ich will nicht. Danach aber gereute es ihn, und er ging hin.  Und er trat hin zu dem zweiten und sprach ebenso. Der aber antwortete und sprach: Ich gehe, Herr; und er ging nicht.  Wer von den beiden hat den Willen des Vaters getan?“ (Matthew 21:28-310

Es geht nicht darum was wir sagen oder gerne tun würden, sondern um unser Handeln. Eine Tat spricht lauter all alle unsere Worte.

Ich denke oft daran wenn meine Mutter mir etwas auftrug zu tun, ich zögerte und wenn sie es ein zweites oder gar drittes Mal sagen musste, ich die Freude daran verloren hatte und es nicht tat. Anderes Mal, wenn ich aufstand und es tat und dabei eine Freude verspürte. Hier ist ein geistliches Prinzip. Wenn wir nur Dinge tun die wir gerne tun oder Freude dabei haben werden wir niemals die Echte Freude erleben die im Gehorsam liegt. Die Freude des Gehorsams kommt nicht aus dem Ergebnis, sondern vom Tun.

Sei gesegnet!

Siegfried Tomazsewski

   Evangelist